Nächster

Veranstaltungstermin


18 03.2018

15 Uhr


im Fontane-Haus

Wilhelmsruher

 Damm 142C,

13439 Berlin





Kontaktdaten


Al Samar e. V.

Transvaalstrasse 18A

13351 Berlin

Tel.: (+49) (0)30-4510289

Email: alsamar@kabelmail.de


Ansprechpartner: 

Renate Amine: 0170-6106153

Boukar Amine: 0152-4085545




Anerkannte Gemeinnützigkeit:

Finanzamt für Körperschaftssteuer Berlin

St.-Nr:  27/660/54831

Vereinsregister: VR 13848 Nz


"Al Samar, Hilfe für Frauen und Kinder in Entwicklungsländern e.V."

Der Verein Al Samar e. V. ist aktiv seit Mai 1994 im Tschad tätig und setzt sich mit dem Motto "Hoffnung schaffen, Hoffnung auf ein besseres Leben" für soziale Projekte ein, in einem Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung ums Überleben kämpft.

Durch ehrenamtliche Tätigkeiten vieler Mitwirkenden, Trommelgruppen, Tanzgruppen und Spender bzw. die Zusammenarbeit mit einigen Einrichtungen wie  das Jugendhaus Fuchsbau, Diakoniezentrum Heiligensee und Johannesstift Spandau-Hakenfelde und der Gleichstellungsbeauftragen von Reinickendorf sowie der GEW in Eckernförde kann der Verein seine umfangreichen Projekte finanzieren.

Al Samar e.V. finanzierte im Dorf Mafaling, außer den Hauptprojekten wie Grund- und Realschule, Krankenstation, Frauenkooperative, Gartenanlage, Installation von Wasserpumpen, auch die Weiterbildung von Kindern. Sieben Jugendliche konnten nach Abschluss der Berufsausbildung eine Arbeit finden. Allein aus dem Dorf Mafaling sind fünf junge Männer ausgebildet worden und sind jetzt berufstätig. Zwei von ihnen arbeiten jetzt als Krankenpfleger  in der Krankenstation von Al Samar und einer als Lehrer in der Grundschule. Der fünfte Jugendliche, Mamat Dola, ist nach Abschluss seines Studiums (Licence en Lettres) an der Universität in Abéché (Mitteltschad) wieder ins Dorf zurückgekehrt und  unterrichtet dort Französisch und Englisch an der Al- Samar-Realschule. Er wurde  während des Besuchs des Gymnasiums in Koundoul (in der Nähe der Hauptstadt NDjaména) von dem Verein unterstützt.

  • Die Gründung des Vereins

Es fing 1990 in Mali an. Während des Aufenthaltes in dem Dorf Dioro (Naehe Segou) besichtigte Renate u.a. eine Geburtsstation, in der es kein Licht gab. In dem Dorf erlebte sie den Tod eines kleinen Maedchens, das auf der Suche nach einer Gelegenheit für die Toilette in ein mit Wasser gefülltes Loch fiel und starb.

Diese Geschichte erzaehlte Renate nach der Rueckkehr ihrer Mutter, einer einfachen Bauersfrau. Die Mutter war so entsetzt dass sie ihr 100 DM von ihrer kleinen Rente gab und sagte:  „ Es kann doch nicht sein, dass die Frauen ihre Kinder im Dunkeln gebaeren muessen und Kinder umkommen, weil es keine Toiletten in der Schule gibt. Du musst unbedingt was machen“.

Mit diesen 100 DM begann die Geschichte von Al Samar e.V.

Gemeinsam mit ihren Freundinnen organisierte Renate kleine Bauchtanzveranstaltungen und sammelte Geld fuer eine Solaranlage für dieses Geburtshaus und finanzierte auch Toiletten in der Schule.

Nach der Eheschließung von Renate und Boukar im Jahr 1994 reisten sie in den Tschad.  Beide besuchten sein Heimatdorf Mafaling und begannen mit 3000 DM die Projekte in diesem Dorf.